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Journal

Ein Tag mit Jan – zwischen Familie, Kunden und AMAMUS Vet

Wie sieht eigentlich der Alltag eines Unternehmers aus, der ein Unternehmen führt, Produkte entwickelt und gleichzeitig möglichst viel Zeit für seine Kunden haben möchte?

Mein Tag beginnt normalerweise um 6 Uhr morgens. Und zwar nicht mit AMAMUS Vet, sondern mit meiner Familie.

Aufstehen, Kaffee kochen, Kinder fertig machen und gemeinsam frühstücken. Um 7:30 Uhr geht es dann mit den Kindern zur Schule. Unser Hund Bogi kommt natürlich mit, denn anschließend steht unsere morgendliche Gassirunde an.

Von Jan LangGeschäftsführer, AMAMUS Vet

Persönlicher Beitrag5 Min. Lesezeit

Die ersten Arbeitsstunden finden draußen statt

Auch wenn ich erst gegen 9 Uhr am Schreibtisch sitze, beginnt mein Arbeitstag eigentlich schon während der Gassirunde.

Ich nutze diese Zeit ganz bewusst, um die E-Mails durchzugehen, die über Nacht eingegangen sind, mich auf anstehende Termine vorzubereiten und die ersten Telefonate zu führen.

Gerade weil wir mittlerweile auch international tätig sind, passiert über Nacht einiges.

Diese rund anderthalb Stunden draußen sind für mich eine gute Kombination: Bogi bekommt ihren Auslauf, ich habe Bewegung an der frischen Luft und gleichzeitig kann ich mich bereits auf den Arbeitstag einstellen.

Spätestens um 9 Uhr sitze ich dann am Schreibtisch.

Warum ich am liebsten mit unseren Kunden telefoniere

Ab etwa 9:30 Uhr beginnen meistens die ersten geplanten Gespräche. An manchen Tagen sind es fünf, an anderen zehn oder mehr.

Dazwischen klingelt natürlich immer wieder das Telefon.

Und genau das ist gewollt.

Ich habe unser Unternehmen ganz bewusst so organisiert, dass ich möglichst viel Zeit für den direkten Kontakt mit unseren Kunden habe.

Das mag für einen Geschäftsführer etwas ungewöhnlich sein. Schließlich könnte ich viele dieser Gespräche auch an Mitarbeiter delegieren.

Aber ich möchte das gar nicht.

Dafür gibt es drei wesentliche Gründe.

Erstens: Mir ist unglaublich wichtig, dass unsere Kunden die richtigen Informationen bekommen. Wir arbeiten mit einer Technologie, die für viele Tierärzte und Tierbesitzer noch relativ neu ist. Da gibt es Fragen zur Anwendung, zu den Einsatzmöglichkeiten und manchmal auch zu komplizierteren Fällen.

In diesen Gesprächen kann ich persönlich erklären, was unser System kann, wo seine Grenzen liegen und welche Erfahrungen wir bislang gesammelt haben.

Gleichzeitig erfahre ich unmittelbar, welche Fragen unsere Anwender beschäftigen, welche Erfahrungen sie machen und wo wir unsere Produkte oder unsere Kommunikation noch verbessern können.

Zweitens: Diese Gespräche machen mir schlichtweg am meisten Spaß.

Wenn mir ein Tierarzt von seinen Erfahrungen berichtet, wir gemeinsam über einen schwierigen Fall sprechen oder ein Tierbesitzer erzählt, wie er unser System einsetzt, dann ist das für mich einer der schönsten Teile meiner Arbeit.

Und ganz nebenbei lerne ich dabei jeden Tag unglaublich viel.

Drittens: unser System ist so einfach, dass der Betreuungsaufwand der Bestandskunden extrem niedrig ist.

Ein Unternehmen führen heißt auch, Entscheidungen zu treffen

Natürlich besteht mein Tag nicht ausschließlich aus Kundengesprächen.

Parallel laufen die ganz normalen Aufgaben eines Unternehmens: Abstimmungen zum Webshop, Entscheidungen über Online-Marketing-Maßnahmen, Bestellungen, Produktfragen, Gespräche mit Partnern und vieles mehr.

Unser Team übernimmt dabei sehr viele operative Aufgaben eigenständig.

Trotzdem gibt es immer wieder Themen, bei denen eine Entscheidung von mir gebraucht wird.

Ich versuche, diese Abstimmungen möglichst effizient zwischen meinen Kundengesprächen zu erledigen.

Denn mein Ziel ist es, dass das Unternehmen funktioniert, ohne dass ich den ganzen Tag ausschließlich mit internen Prozessen beschäftigt bin.

Ich möchte möglichst nah an unseren Kunden und Anwendern bleiben.

Mittwoch gehört der Familie

Auch wenn die Arbeit einen großen Teil meines Alltags bestimmt, gibt es feste Zeiten für meine Familie.

Nachmittags übernimmt meine Frau normalerweise die Betreuung unserer Kinder.

Mittwochs ist das anders.

Ab etwa 15 Uhr bin ich dann für die Kinder da. Wir unternehmen etwas zusammen, erledigen Dinge oder verbringen einfach den Nachmittag miteinander.

Manchmal lässt sich die Arbeit dabei nicht ganz ausblenden. Dann beantworte ich zwischendurch eine Nachricht oder führe ein kurzes Telefonat.

Manchmal bleibt das Telefon aber auch liegen.

Das hängt davon ab, was gerade ansteht.

Um 18:30 Uhr ist Familienzeit

Unser gemeinsames Abendessen ist normalerweise um 18:30 Uhr.

Wenn ich zu Hause bin, versuche ich immer, dabei zu sein. Danach gehört die Zeit den Kindern, bis sie im Bett sind.

Das ist mir wichtig.

Natürlich gelingt es nicht jeden Tag, Beruf und Familie perfekt miteinander zu verbinden. Gerade wenn man ein eigenes Unternehmen führt, gibt es immer wieder Situationen, in denen etwas Unvorhergesehenes dazwischenkommt.

Aber ich versuche, meinen Alltag so zu gestalten, dass beides seinen Platz hat.

Die zweite Schicht beginnt um 21 Uhr

Wenn die Kinder schlafen und etwas Ruhe eingekehrt ist, beginnt für mich meistens noch einmal eine Arbeitsphase.

Zwischen 21 und 23 Uhr sitze ich häufig wieder am Schreibtisch.

Jetzt geht es allerdings nicht mehr um Kundengespräche.

Ich arbeite die Themen auf, die tagsüber liegen geblieben sind, beantworte interne Rückfragen, treffe noch ausstehende Entscheidungen und bereite Dinge für den nächsten Tag vor.

Diese 2 Stunden am Abend sind für mich ausgesprochen wertvoll.

Denn sie sorgen dafür, dass ich am nächsten Morgen wieder möglichst viel Zeit für das habe, was mir besonders wichtig ist: unsere Kunden.

Warum ich das alles so mache

Ich glaube, dass man als Unternehmer irgendwann entscheiden muss, womit man seine eigene Zeit verbringen möchte.

Natürlich könnte ich meinen Tag anders organisieren. Mehr interne Meetings, mehr Verwaltungsaufgaben, weniger direkte Kundengespräche.

Aber genau das möchte ich nicht.

AMAMUS Vet ist aus der Überzeugung entstanden, dass wir mit einer einfach anzuwendenden Technologie einen echten Beitrag zur Tiergesundheit leisten können.

Dazu gehört für mich nicht nur, gute Produkte anzubieten. Dazu gehört auch, zuzuhören, Erfahrungen ernst zu nehmen, Fragen zu beantworten und persönlich erreichbar zu sein.

Unsere Anwender sind für mich nicht einfach Kundennummern.

Sie sind Menschen, mit denen wir gemeinsam daran arbeiten, neue Behandlungsmöglichkeiten im tiermedizinischen Alltag zu etablieren.

Und wenn ich am Ende des Tages das Gefühl habe, dass wir wieder einigen Menschen und ihren Tieren weiterhelfen konnten, dann war es ein guter Tag.

Auch wenn er manchmal erst um 23 Uhr endet.